· 

Wie unser fixed Mindset die Einstellung unserer Kinder beeinflusst

Gastbeitrag von Branka Rezan @KidsterMindset

 

Branka Rezan (48) wohnt mit Mann, zwei Söhnen (14, 8) und Tochter (11) in Küsnacht und ist als Lehrerin in der Stadt Zürich tätig. Zudem ist sie Gründerin und Leiterin von Kidster Mindset und organisiert Online Workshops, Webinars und Kurse für Eltern mit Kindern zwischen 5 und 18 Jahren.

 

Auf www.kidster.ch bietet sie Produkte an, die das Wachstumsdenken in Kindern fördern.  Zudem schreibt sie auf ihrem Blog wöchentlich über das Familien- und Schulleben und gibt Impulse, wie Herausforderungen als Familie gepackt und gelöst werden können. Lest hier, welche wunderbaren Chancen Branka im Umgang mit dem eigenen Mindset und der Rolle als Vorbild für die positive Denkweise der eigenen Kinder sieht. 


Wir Eltern sind Vorbilder

 

Wie einflussreich sind wir als Eltern? Können unsere Handlungen einen dauerhaften Einfluss auf unsere Kinder haben? Werden unsere Kinder anfangen, unser Verhalten nachzumachen, wenn wir uns auf unsere Art und Weise festlegen?

 

Studien haben gezeigt, dass das, was wir glauben, unsere Kinder beeinflusst. Das bedeutet, dass wir in vielerlei Hinsicht dafür verantwortlich sind, wie unsere Kinder die Welt wahrnehmen. Wie ist das möglich?

 

Die starre Denkweise

 

Alles, was wir sagen, tun und ausdrücken, machen Kinder uns nach.  Wenn wir über Erziehung sprechen möchten, steht vor allem eine Aussage im Vordergrund:

 

"Du kannst deine Kinder nicht erziehen, sie machen dir sowieso alles nach!"

 

Was tun, mit einer festen Einstellung?

 

Deshalb: "Tu, was ich sage!" ist veraltet. Als Eltern müssen wir verstehen, dass unsere Kinder immer zuschauen und zuhören. Und sie nehmen Überzeugungen auf und sind sich deren nicht einmal bewusst. Wenn wir eine starre Einstellung haben, werden unsere Kinder diese übernehmen. Sollten wir beispielsweise glauben, dass wir nicht sportlich sind und unsere Familie nicht sportlich ist, haben wir ein fixed Mindset, was den Sport betrifft. Wenn wir unseren Kindern gegenüber sagen: "Menschen wie wir werden niemals Sportler sein", ist es leicht, unsere Kinder von dieser Aussage zu überzeugen.

 

Kinder hören auf, es zu versuchen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das, was wir ihnen gesagt haben, zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung wird.

Wir können unsere Denkweise beeinflussen.

 

Wie können wir also mit unserem fixed Mindset umgehen? Erstens müssen wir unsere eigene Denkweise bewusst reflektieren und unsere Überzeugungen erkennen. Zudem sollten wir, wenn wir mit unseren Kindern sprechen, ihnen ein Wachstumsdenken ermöglichen. Lob für die Mühe, nicht die Ergebnisse. Wir müssen daran glauben, dass unsere Kinder so wachsen können, wie wir es für uns nie für möglich gehalten hätten.

 

"Ich selbst habe nicht hart genug gearbeitet, um ein Athlet zu sein, aber wenn du, liebes Kind, bereit bist, in deinen Traum zu investieren, kannst du bestimmt einer werden."

 

 

Passen zu diesem Beitrag hat Branka tolle Poster entworfen, die man auf ihrer Webseite erwerben kann.

 

Schaut doch einfach mal vorbei, die Poster bringen Farbe und ganz viel positive Energie ins Kinderzimmer: 6 Poster, die das Wachstumsdenken fördern

Kommentar schreiben

Kommentare: 0