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5 Tipps wie du deinen Kindern die Enttäuschung durch Werbung ersparen kannst

Die Spielsachen in der Werbung schauen immer soooo vielversprechend aus. Das weiß man noch aus eigener Erfahrung. Man wollte bestimmte Sachen einfach haben, nein man musste sie einfach haben.

 

Und daran ist ja prinizipiell auch überhaupt nichts auszusetzen, gibt es doch nichts herrlicheres als strahlende Kinderaugen, wenn Kinderwünsche in Erfüllung gehen. Doch brauchen die Kleinen wirklich alles, was sie in der Werbung für ein paar Sekunden aufgeschnappt haben?

 

Versucht es doch mal damit, die Kinder zu fragen ob sie sich die entsprechende Sache vielleicht auch bei Freund oder Freundin, in der Familie oder in der Spieleecke der Bücherei ausleihen können.

Bildquelle: www.unsplash.com - Charlein Gracia
Bildquelle: www.unsplash.com - Charlein Gracia

 

Auf diese Dinge solltest du achten, wenn du selbst einen Versuch starten willst:

 

1.      Gleichgesinnte suchen

 

Kinder tun sich vor allem bei den ersten Versuchen ihre Spielsachen zu teilen oder sogar zu verleihen sehr schwer. Daher sollten die Eltern, die ihr in einen solches Unterfangen einbindet auf jeden Fall gleich ticken wie ihr. Ansonsten ist die ganze Idee von Beginn an zum Scheitern verurteilt.

 

2.      Zum Start besondere Gelegenheiten oder Themen aussuchen

 

Um eine Verleih-Gruppe zu starten, tut ihr euch sicherlich am leichtesten, wenn ihr mit einem speziellen Thema anfangen könnt, beispielsweise Faschingsverkleidung. Was für eine tolle Gelegenheit an den vielen Faschingstagen in verschiedenen Kostümen loszuziehen, ohne immer gleich alles kaufen zu müssen. Oder wie schaut es als Beispiel mit CDs für den nächsten Urlaub oder dem Tausch von Brettspielen für den nächsten Spieleabend aus? Ist der Start erst mal gemacht, sprudeln die Ideen bei den Kindern ganz von alleine.

 

3.      Vorab Regeln definieren

 

Bevor es losgeht sollte für alle Beteiligten divese Regeln klar festgelegt werden. Hier kannst du z.B. definieren wie lange die Ausleihdauer sein sollte, ob nur im Tausch ausgeliehen wird, wie der gemeinsame Umgang gehandhabt wird, ob es eine Wertgrenze bei den Dingen geben soll die verliehen werden und wie der Umgang miteinander ist, wenn beim Ausleihen etwas kaputt gehen sollte.

 

4.      Als Vorbild voran gehen

 

Für die Kinder sind wir immer ihre größten Vorbilder. Also sei kreativ und überleg dir, wie du mit einem guten Beispiel voran gehen könntest und dem Kind zeigst das kaufen nicht immer sein muss und Ausleihen oft auch die bessere Alternative darstellt.

 

5.      Rückmeldung der Kinder einholen

 

Na, die bekommt man doch meistens ohne zu fragen. Na ja, hier ist eher gemeint mal kritisch zu erfragen, ob das ausgeliehene Teil nun wirklich als eigene Anschaffung in Frage kommt oder ob es völlig genügt als Ausleihe nur temporär von der jeweiligen Sache gebrauch zu machen.

 

 

 

 

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